Fragen zur Kieferorthopädie

Unser umfassendes Leistungsangebot

Unsere Leistungen umfassen die verschiedensten Behandlungsmethoden.
Durch individuelle Beratung finden wir die optimale Lösung auch für Sie.

 

  • Was ist Kieferorthopädie? ▼▲

    Kieferorthopädie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin:

    • Kieferorthopädie befaßt sich mit allem rund um den Mund und besonders innen drin, mit den Lippen, den Zähnen und den Muskeln.
    • Kieferorthopädie verbessert die Stellung des Kiefers und das Profil des Gesichts.
    • Kieferorthopädie verhindert Karies und vorzeitigen Zahnverlust.
    • Kieferorthopädie verbessert dem Zahnarzt die Möglichkeiten für den Zahnersatz.
  • Muss auch ich zum Kieferorthopäden? ▼▲

    Zeig Dir doch mal selbst die Zähne ... im Spiegel versteht sich, so wie die andern Dich Tag ein Tag aus sehen und kennen: Wenn die Zähne schief und eng stehen, verdreht sind, Lücken haben, nicht richtig aufeinander beißen, dann hin zum Spezialisten, egal ob jung oder "alt", ob Kind oder erwachsen. Der Kieferorthopäde erklärt, was nicht schön oder falsch ist, was er verbessern kann, daß die Zähne wieder gezeigt werden können, er sorgt für den richtigen Biß.

  • Wie kam es dazu? ▼▲

    Wie im richtigen Leben ist manches ererbt, manches erworben. Das gesunde Wachstum der Zähne und der Kiefer kann gestört werden. Es wirken die Zunge, die Lippen und die Wangen auf die Stellung der Zähne und auf die Form der Kiefer. Es gibt Unterschiede zwischen Kindern, die gestillt werden und denen, die mit der Flasche groß werden: die einen haben als Kindlein klein an der Mutterbrust die optimale Nahrung unter besten und schönsten Bedingungen erhalten, die andern Instantmilch und Fertigbrei durch kleine und vergrößerte Löcher im Schnuller gezogen. Die einen an ihrem Daumen oder Finger, die anderen haben andere Unarten, beißen die Lippen oder an irgendwelchen Fremdkörpern.

    Bis zum dritten Lebensjahr mag das ja noch niedlich erscheinen, dann aber wird's schädlich, der Mundraum kann verformt werden, so daß er nicht mehr ohne fremde Hilfe zum Gesunden ausheilen kann. Im sechsten Lebensjahr wird die Reihe der Milchzähne um jeweils einen bleibenden Backenzahn, also um vier Stück, vergrößert, den wohl wichtigsten Zahn von allen, der mit seiner Form und Stellung die gesamte weitere Entwicklung bestimmen wird. Dieser Zahn wurde sogar mal der Schlüssel der Zahnreihe" genannt. Die Schneidezähne werden wechseln, die bleibenden sind breiter als sie Milchzähne, sie brauchen mehr Platz. Dann, wenn die vier Schneidezähne im oberen und unteren Zahnbogen gewechselt haben, werden nach einer Ruhepause die Milchbackenzähne wechseln. Die neuen Backenzähne brauchen mehr als 2 cm Platz. Sie kommen in einer bestimmten Abfolge. Als letzter wird vorläufig der obere Eckzahn sich einstellen. Hinter den großen Backenzähnen gibt es noch Zuwachs durch die "zweiten Molaren" und schließlich bei vielen auch noch durch die dritten Molaren, die Weisheitszähne. Im Röntgenbild sieht man die Entwicklung frühestens ab dem achten bis neunten Lebensjahr.

    Die ganze Entwicklung bis zum fertigen Gebiß kann durch so viele Dinge gestört werden, was dem Nichtfachmann nicht klar ist. Allein der Kieferorthopäde/In weiß um die Gefahren und deren Auswirkung, denen ein kindliches und jugendliches Gebiß ausgesetzt ist. Hier zu beraten und aufzuklären ist seine Aufgabe.

  • Was macht ein Kieferorthopäde? ▼▲

    Sind die Zähne einmal schief gewachsen oder passen die Zahnreihen nicht aufeinander, so hat der Kieferorthopäde viel zu tun: Zunächst stellt er fest, warum der Schiefstand oder die Kieferfehllage geschehen sind. Es gibt verschiedene Elemente der Diagnostik, die Antwort auf die gestellte Fragen geben.

    Er wird versuchen ursächlich den schiefen Zahn bei der Wurzel zu packen und ihn gerade zu stellen, damit der Zahn mit seinen Kollegen seinen funktionellen Dienst erfüllen kann: kauen, beißen und die Sprache formen. Die ganze Zahnreihe wird ausgeformt, damit sie diese Dienste leisten kann. Dazu kommt, daß eine richtige Belastung der Zähne diese auch stabil und gesund erhält: die Zahnreihe ist gut zu pflegen, das Zahnfleisch ist gesund, die Zähne bleiben fest im Kiefer. Schief stehende Zähne passen nicht aufeinander. Beim Kauen geht´s nicht nur auf und zu, sondern auch zur Seite und ein wenig nach vorn und hinten.

    Das ist mit schiefen Zähnen nicht so möglich wie mit geraden. Gerade heißt ja nicht im rechten Winkel, sondern daß sie funktionell optimal zueinander passen und schön aussehen. Und wenn sie aufeinander beißen, dann werden sie auch in ihrer Achse so belastet, daß sie nicht zur Seite ausgelenkt werden, sondern in das Zahnfach hineingedrückt werden, wo sie mit winzigen elastischen Fasern aufgehängt sind. Das Ausmaß und die Richtung der angemessenen Belastung machen sie stabil, festigen den Zahnhalt, halten gesund, machen die Zähne und das Zahnfleisch fit.

    Man sieht es überall: Gerade Zähne sehen gut aus, ein Lächeln mit gerade Zähnen öffnet Herzen und schafft Kontakte, gerade Zähne sind sympathisch. Stellen Sie sich mit schiefen Zähnen vor! Oder nehmen Sie schon die Hand vor den Mund, damit´s keiner sieht. Das Auftreten im Beruf und im Freundeskreis ist sicher und locker, wenn nicht beim Lachen der Mund verdeckt werden muß, um die andern nicht zu erschrecken oder sich ungepflegt zu zeigen: Außen hui und Innen schief. Das war einmal, das muß ja wohl nicht mehr sein.